Menü

Bericht aus der Sitzung am 05.07.2004

Technischer Ausschuss

TOP 1 
Bausachen

In der Unteren Straße 4/1 ist in zweiter Reihe die Errichtung eines Einfamilienhauses geplant. Im Bereich des Nebengiebels wird die für das Hauptdach vorgeschriebene Traufhöhe überschritten, wofür eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes erforderlich ist.

Auf dem Grundstück Rosenstraße 14 soll das bestehende Wohnhaus umgebaut und erweitert werden. Für den Bereich südlich der Austraße wird derzeit ein Bebauungsplanentwurf erarbeitet. Es wurde im Vorfeld abgestimmt, dass das Vorhaben mit den künftigen Festsetzungen des Bebauungsplanes übereinstimmt.

Auf einem Baugrundstück in der Stelle West ist ein Einfamilienhaus geplant. Die Traufhöhe wurde hier   geringfügig überschritten. Der Technische Ausschuss war sich einig, dass dies aufgrund der Hanglage nicht besser zu lösen ist. Außerdem wird die maximal zulässige Höhe (Erdgeschossfußbodenhöhe bis Firstlinie) noch unterschritten. Aus städtebaulicher Sicht fügt sich das Gebäude in die Umgebungsbebauung ein. 

In der Dieselstraße sollen eine Werkshalle und 5 Fertiggaragen durch eine Parkplatzanlage ersetzt werden. Die Zufahrt ist über die Kelterstraße geplant und führt über eine Pflanzgebotsfläche. Die vorgeschriebene und durch die Zufahrt entfallende Begrünung kann jedoch an einer anderen Stelle des Betriebsgrundstücks gepflanzt werden. 

An die bestehende Garage auf dem Grundstück Wehrweg 9 ist der Anbau eines Carports vorgesehen.

Da die zulässige Grenzbebauung von 9 m dadurch überschritten wird, muss die Gemeinde Dettingen als Grundstückseigentümer des Nachbargrundstücks eine Baulast übernehmen. Das angrenzende Gartengelände des Kindergartens kann ohne Einschränkungen weiter genutzt werden.  

Der Technische Ausschuss erteilte allen 5 Vorhaben das Einvernehmen.

TOP 2
Grundstückssache Hintere Straße 55/57
„Verbindungsweg“ zwischen der Hinteren Straße und dem Wehrweg

Die Fläche zwischen den Gebäuden Hintere Straße 55 und 57 und das in westlicher Richtung anschließende Gemeindegrundstück wird immer wieder von Fußgängern als Verbindungsweg zum Wehrweg genutzt. Dafür besteht jedoch kein eingetragenes Geh- oder Wegerecht. 

Ein betroffener Grundstückseigentümer hat nun den Antrag gestellt, den Weg für die Öffentlichkeit unzugänglich zu machen, da die Nutzung seines Grundstückes dadurch beeinträchtigt wird.

Der Technische Ausschuss hat beschlossen, von der Hinteren Straße und vom Wehrweg aus Schilder, die den Durchgang verbieten, aufzustellen. Zusätzlich soll die Verbindung bei Veranstaltungen im Lautergarten abgesperrt werden.

 

Gemeinderat

TOP 1
Bürgerfragestunde

Nachdem keiner der anwesenden Zuhörer Fragen an die Verwaltung stellte, wurde in der Tagesordnung fortgefahren.

TOP 2
Bebauungsplan „Nördlich der Mittleren Straße“
Feststellung des Änderungsentwurfes

Das Buchcafé im Alten Ev. Gemeindehaus soll dauerhaft eingerichtet werden. Um die baurechtlichen Voraussetzungen hierfür zu schaffen, muss der Bebauungsplan dahingehend geändert werden, dass in diesem Gebäude ein Einzelhandelsbetrieb zulässig ist. Dem vorgestellten Änderungsentwurf wurde zugestimmt. Nächster Schritt ist die frühzeitige Bürgerbeteiligung und die Anhörung der Träger öffentlicher Belange.  

TOP 3
Gestaltung des Kirchenvorplatzes
Vorstellung des Lichtkonzeptes und Gestaltung Ehrenmal

Da der Kirchenvorplatz neu gestaltet wird, wurde beschlossen, auch das Ehrenmal neu zu gestalten und durch gezielte Beleuchtungen der Gebäude rund um den Kirchenvorplatz und den Rathausplatz Akzente zu setzen. Die Planung hierfür ist in Zusammenarbeit mit der Ev. Kirchengemeinde erfolgt.

Das geplante Lichtkonzept  wurde letzte Woche bei Dunkelheit im Rahmen einer Beleuchtungssimulation dem Kirchengemeinderat und dem Gemeinderat vorgestellt und diskutiert. Die Anregungen aus der Diskussion wurden in die Planungen eingearbeitet und in der Sitzung nochmals erläutert.

Abgestimmt auf das Kirchenjahr und Veranstaltungen auf dem Rathausplatz, sind verschiedene Beleuchtungsvarianten möglich. Der Kirchturm (Glockenstube) soll immer beleuchtet werden. Hinzukommen kann die Beleuchtung der Apsis und des Haupteinganges. Die Lindenbäume werden durch Bodenstrahler angeleuchtet. Im Bereich des Rathausplatzes bzw. der Schulstraße sieht das Konzept eine Wandbeleuchtung des Pfarrhauses und des Alten Ev. Gemeindehauses vor. Auch der Erker der Alten Schule und die östliche Gebäudeecke des Rathauses soll gezielt angestrahlt werden. In Kombination mit der Brunnenbeleuchtung erfährt die Ortsmitte dadurch eine deutliche Aufwertung.

Der Gemeinderat hat beschlossen, in einem ersten Bauabschnitt im Rahmen der Baumaßnahmen auf dem Kirchenvorplatz das Beleuchtungskonzept für die Kirche zu realisieren. Aus Kostengründen wurde auf die zusätzliche Beleuchtung am Rathausplatz vorerst verzichtet.

Die Neugestaltung des Ehrenmals sieht vor, die Gedenksteine kreuzförmig auf einem leichten Hügel anzuordnen. Die Skulptur wird leicht nach Westen mit Blick auf die Treppe zum Rathausplatz abgerückt ist aber Bestandteil des Ensembles. Der Hügel wird mit Immergrün bepflanzt, durch Trittplatten wird ein Zugang zu den Gedenksteinen ermöglicht. Die beschlossene Umgestaltung soll dazu führen, dass das Ehrenmal besser in das Blickfeld des Betrachters rückt und somit intensiver wahrgenommen werden kann. 

TOP 4
Schloßberghalle Anbringung eines Bühnenhandlaufs
Antrag der Freien Wählergemeinschaft

Die FWG-Gemeinderatsfraktion hat beantragt, die Anbringung eines Handlaufes am Bühnenaufgang  im Gemeinderat zu behandeln. 

Dieses Thema wurde im Gremium schon mehrmals angesprochen. Bisher konnte eine endgültige Entscheidung noch nicht getroffen werden, da der Entwurf des Architekten Herrn Aldinger, der für den Umbau der Halle verantwortlich war, noch nicht vorlag. Bis zur Sitzung wurde jedoch ein Lösungsvorschlag ausgearbeitet. Die Anbringung eines Handlaufs an der Wandseite wird durch die dort angebrachten Akustik-Elemente erschwert. Aus Sicht von Herrn Aldinger wäre die Anbringung einer Glasscheibe als rechteckiges Element je rechts und links an der Vorderfront der Bühne möglich. An der Rückseite der Scheibe soll dann der Handlauf montiert werden. Da dieser Vorschlag rd. 5000 € kosten würde, hat der Gemeinderat beschlossen, nochmals eine günstigere Alternative an der Wandseite zu prüfen.

TOP 5
Verschiedenes

Bürgerbüro

Die Räumlichkeiten des ehemaligen Polizeipostens wurden in zwei Büros und einen Besprechungsraum umgebaut und sind Bestandteil des Bürgerbüros im Erdgeschoss. Es wurde beschlossen, das Besprechungszimmer kostengünstig mit einem großen Tisch, 8 Stühlen und einer Wandgarderobe auszustatten.

Kommunalwahlen

Bürgermeister Haußmann informierte über die Bestätigung des Landratsamtes, dass es bei der Prüfung der Wahlunterlagen (Durchführung und Feststellung der Ergebnisse)  durch den Kreiswahlleiter keinerlei Beanstandungen gab.