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Umbau

Umbau der bestehenden Unterführung

Daten:

  • Behindertengerechter Ausbau der Rampen mit einer Steigung von 6%
  • Ausruhpodeste (1,50m) alle 6 m
  • Länge der Rampe Ost: 90m
  • Länge der Rampe West: 100m
  • Offener Bereich mit Glasdach und Begrünung zwischen Bahnlinie und B 465 (16m)

Kosten:

  • 1.227.000,00 €

Finanzierung:

Derzeit sind nur die Kosten verbindlich bekannt. Fördersatz und förderfähige Kosten sind nicht bekannt, da sich das Regierungspräsidium ohne konkreten förmlichen Antrag außerstande sieht, verbindliche Zusagen zur Höhe des Zuschusses machen zu können. Man kann jedoch davon ausgehen, dass der Bund im Fall des Ausbaus der B 465 den Kostenanteil, der auf die Verlängerung der Unterführung nach Osten mit neuer, behindertengerechter Rampe entfällt, tragen müsste. Der verbleibende Restbetrag wäre, mit Ausnahme der Planungskosten, dem Grunde nach förderfähig. Unterstellt man jedoch denselben Fördersatz wie beim Steg, wäre der Eigenanteil der Gemeinde bei einem Umbau auf jeden Fall höher, da ja die Baukosten höher sind.

Vorteile:

  • Behinderten- und kindgerechter Ausbau der Rampen (6% mit Ausruhpodesten)
  • Verbesserung der Belichtung durch den Einbau eines Lichthofes zwischen Bahnlinie und B 465 (16m)
  • Anspruchsvollere Gestaltung zur Erhöhung der Akzeptanz
  • Durchführung in mehreren Bauabschnitten

Nachteile:

  • Nur bedingte Erhöhung der Verkehrssicherheit durch den Lichthof, nach wie vor gemeinsame Spur für Fußgänger und Radfahrer
  • Durch das Andocken der Rampe-West im 90° Winkel entsteht ein nicht einsehbarer Bereich
  • Breite und Höhe der Unterführung bleiben gleich, Tunnelcharakter wird nur bedingt gemindert.
  • Die Straßenbreite der Eisenbahnstraße verringert sich von derzeit 6,50 m auf insgesamt 5,50 m (Fahrbahn 4 m, Gehweg 1,50 m). Daher müsste die Straße entweder als Einbahnstraße mit Gehweg, als eingeengte Anliegerstraße mit Gehweg und Begegnungsverkehr mit Beschilderung oder als verkehrsberuhigter Ausbau ohne Gehweg genutzt werden
  • Bei einer Durchführung in mehreren Bauabschnitten ist pro Bauabschnitt mit zusätzlichen Kosten in Höhe von ca. 10.000,-  bis 20.000,- € zu rechnen
  • der Feldweg östlich der B 465 müsste entfallen